Kneipp – eine Weltanschauung? – gesund mit der Natur
Dienstag, 21. September 2010 | Autor: admin
Was Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) aus dem heutigen Bad Wörishofen seinen Patienten riet, hat auch heute noch seine Bedeutung. Das meinen auch die Experten des Kneippärztebundes.
Da wäre das Tautreten: Man soll sich überwinden und morgens mit bloßen Füßen durch das feuchte Gras laufen, im Garten oder im Park, wenn es möglich ist. Drei bis fünf Minuten genügen, um geistig wach zu werden und ausgleichend auf Atmung, Durchblutung, Verdauung und Herzfrequenz zu wirken, so der Kneippärztebund. Danach trockene Strümpfe und Schuhe anziehen und nochmal eine Viertelstunde in gewöhnlichem Tempo zu laufen. Es ist die einfachste Methode zur Abhärtung, da sich durch die feuchte Kälte die Blutgefäße zusammenziehen und dann weit öffnen. Das wirkt sich auf den ganzen Körper aus.
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