Gute Luft im Winter

Winterluft-150x144 in Gute Luft im WinterNach dem schönen Wetter wird es naturgemäß jetzt im Herbst und Winter kalt und ungemütlich. Da freut man sich auf ein gemütliches Heim in kuscheliger Wärme. Manch einer setzt auf spezielle Lichtquellen zu dieser Jahreszeit. Da können neumodige Pendelleuchten wahre Momente hervorzaubern. Es gibt sogar Berechnungen, dass der Mensch überhaupt, vor allem natürlich im Winter, 90 Prozent seiner Zeit in geschlossenen Räumen verbringt, davon rund zwei Drittel in seiner Wohnung und dort vor allem im Schlafzimmer.

Da ist es nicht verkehrt, auf gute Luft in den Räumen zu achten. Es muss auch gar nicht soviel geheizt werden, was bei den hohen Energiepreisen auch zu beachten ist. Experten der Verbraucherzentralen halten in Wohn-, Ess- und Arbeitszimmer 19 bis 21  Grad für ausreichend. Schlafzimmer sei mit 16 bis 18 Grad und Bad mit 21 bis 23 Grad genügend geheizt. Allerdings sollte man darauf achten, dass in unbenutzten Räumen die Temperatur nicht unter 14 bis 16 Grad sinkt, weil sonst die Feuchtigkeit kondensieren kann.

Wer hätte gedacht, was die Fachleute getestet haben: Ein-Vier-Personen-Haushalt erzeugt täglich etwa zwölf Liter Wasserdampf: beim Kochen, Duschen, Waschen, Spülen, sogar im Schlaf erzeugen die Menschen selbst Wasserverdunstung, bis zu einem Liter!

Lüften ist das A und O, damit sich keine Schimmelflecken bilden. Nicht nur, dass es von der Wand entfernt werden muss, die Pilzsporen können die Schleimhäute reizen, zu Allergien und zu Atemwegserkrankungen führen. Auch macht verbrauchte Luft müde und unkonzentriert. Das liegt an dem Kohlendioxid, dass der Mensch ausatmet. Darüber hinaus können Tabakrauch sowie Schadstoffe aus den Möbeln, Elektrogeräten usw. in die Raumluft gelangen.

Also, wie lüftet man am besten? Auch da ist von den Verbraucherzentralen guter Rat gegeben: Viel genutzte Räume mindestens viermal am Tag lüften, sogar wenig genutzte morgens und abends. Stoßlüften ist am besten, also die Heizkörper abdrehen, Fenster weit auf, vier bis sieben Minuten reichen. Auch beim Kochen, nach dem Baden oder Duschen Fenster öffnen, damit der Wasserdampf schnell rauszieht.

Eine alte Weisheit, die leider nicht immer beachtet wird, ist, die Fenster nicht kippen! Das bringt nicht viel Luftaustausch, kühlt nur aus und erhöht, wenn man es länger macht, den Heizbedarf. Auch eigentlich bekannt ist, dass man die Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten sollte. Grund: Die Feuchtigkeit aus der wärmeren Luft schlägt sich in den kühleren Räumen an den Wänden nieder. Das erhöht die Gefahr der Schimmelbildung.

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Thema: Gesundheitstipps |

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