Winterzeit – Erkältungszeit

Winterzeit-150x175 in Winterzeit - Erkältungszeit Das ist nun mal so, im Winter bleibt fast niemand verschont von einer Erkältung. Da sagt eine Statistik, dass 12 Millionen Erwachsene jedes Jahr wegen Erkältung den Arzt aufsuchen. Zwei bis fünf Infekte seien pro Jahr für einen gesunden Erwachsenen völlig normal, sagen die Fachärzte für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde. Kinder, deren Immunsystem noch nicht so völlig entwickelt ist, werden bis zehn Mal im Jahr von Husten, Schnupfen und Halsweh geplagt.

Da ist interessant, was die Wissenschaft uns lehrt: Erkältungen haben auch ihr Gutes. Es gibt rund 200 Arten von Erkältungsviren, die aber unser Immunsystem trainieren für den Kampf gegen gefährlichere Erreger!

Jeder kennt ja dieses Gefühl, erst ein Kribbeln in der Nase, ein Kratzen im Hals, bis sogar manchmal die Ohren befallen. Meist klingen die Beschwerden nach einer Woche wieder ab. Da gibt es sogar eine alte Weisheit: Eine Erkältung dauert ohne Behandlung eine Woche, mit Behandlung sieben Tage! Manch einer meint, da brauche man wohl gar keine Medikamente. Dazu aber der Rat der Experten, man solle eine Erkältung auch nicht verharmlosen. Vor allem lindern Medikamente die Symptome, man fühlt sich wohler und belastbarer. Was auch wichtig ist: Frühzeitig eingenommen, verhindern Erkältungsmittel das Übergreifen auf anderes. Beispielsweise könnte aus einem Schnupfen auch eine eitrige Nebenhöhlenentzündung werden.

Vor allem sind pflanzliche Mittel gut zu verwenden. Auch da gab es eine Studie, die herausfand, dass 70 Prozent der Patienten, die pflanzliche Mittel verwenden, diese bevorzugt bei Erkältungen einsetzen. Diese sind wirksam und auch gut verträglich.

Bei beginnender Erkältung, etwa Schnupfen, haben sich Salzlösungen und Inhalationen mit ätherischen Ölen bewährt. Auch Nasentropfen erleichtern die Atmung und senken das Risiko bon Komplikationen. Wegen der Gewöhnungsgefahr sollte man diese aber nicht öfter als dreimal täglich und höchstens fünf Tage hintereinander nehmen, so raten die Fachleute.

Bei Halsschmerzen helfen bei leichtem Kratzen Lutschpastillen mit Emser Salz, Salbei und Isländisch Moos. Desinfizierende Gurgellösungen mit Chlorhexidin oder Hexetidin eignen sich zur kurzfristigen Anwendung. Dann natürlich wichtig: Bei Heiserkeit die Stimme schonen!

Lästig ist ein ebenfalls häufiges Erkältungssymptom, der Husten. Wer hat nicht schon mal die Nöte ausgestanden, in einem Konzert oder einer Tagung zu sein und den Husten unterdrücken zu müssen!   Hustenstiller helfen da und sind vor allem nachts sinnvoll, damit man schlafen kann. Die altbewärten Heilmittel, die schon aus der Kindheit bekannt sind, sind auch sehr sinnvoll: Die altbewährte heiße Milch mit Honig abends, oder heiße Zitrone. Wenn der Husten festsitzt, viel trinken, ist vor allem wichtig. Es gibt gute Hustentees und pflanzliche Mittel mit Efeu-, Thymian oder Eukalyptusextrakten. Übrigens kenne ich viele, die sowieso auf Eukalyptusbonbons schwören!

Fieber ist, wenn es nicht zu hoch ist, keine Krankheit, sondern eine sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers, die nicht unterdrückt werden sollte. Das wusste ich schon immer, habe es aber noch mal nachgelesen. Wadenwickel und Linden- oder Holunderblütentee wirken da gut und auch altbewährt.

Das alles sollte aber nur für leichte Krankheitsfälle gelten. Man müsse nicht bei jeder Erkältung gleich zum Arzt, so die Mediziner, aber wenn die Beschwerden sehr plötzlich auftreten oder schlimmer werden, dann natürlich bei höherem Fieber, unbedingt den Arzt konsultieren!

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Thema: Gesundheitstipps |

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